Vom Gehen

Das Gehen ist die natürliche Geschwindigkeit des Menschen. Vier bis fünf Kilometer in der Stunde zu Fuß zurücklegen. Alles, was man braucht steckt im Rucksack. Auf’s Gelände achten. Richtungen ändern. Pfaden nachspüren, sich von einer Blume ablenken lassen. Vom Weg abweichen. Zum Raum wird hier die Zeit.

„Geht schon noch“

„Da steig ich nicht mehr durch“

„Seinen Gedanken freien Lauf lassen“

„noch einen Artikel duchgehen“

Unsere Sprache ist voller Metaphern, die auf das Gehen verweisen, nicht mehr jedoch unser Alltag. Zu Fuß bewegen wir uns allenfalls zwischen Parkplatz und Arbeitsplatz, in Shoppingcentern oder „Fußgänger“zonen – oder im Fitnessstudio, wo wir auf dem Laufband eine virtuelle Runde drehen.

Was bringen wir da unseren Kindern bei?

Die Zeit des „letzten Fußgängers„, Heinz Erhardt, ist aber wohl auch vorbei.Mit Grauen erinnern sich wohl viele von uns an die sonntäglichen Spaziergänge mit den Eltern.

Es gibt aber auch ermutigende Signale, zum Beispiel die Wissenschaft der Promenadologie, die Spaziergangswissenschaft. .

Wie also die Kunst des Gehens wieder entdecken und gleichzeitig vermitteln? Ein Experiment.

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