Nomaden

Wir sind nicht allein. Es gibt viele Anhänger des nomadischen Lebensstils. Mit Vilém Flusser sind wir davon überzeugt, „dass wir dabei sind, die zehntausend Jahre des sesshaften Neolithikums hinter uns zu lassen“. Die jüngere Steinzeit endet also parallel mit dem Entstehen des Internet in den Neunzigerjahren des letzten Jahrtausends.

„Nicht mehr Besitz, sondern Information ist, was Macht ermöglicht, und nicht mehr Ökonomie, sondern Kommunikation ist der Unterbau der Gesellschaft“ schreibt er an anderer Stelle. Für Nomaden ist der Wind, was für Seßhafte der Grund ist.

Smartphone & Tablet sind unsere „objets nomades“. Wir entdecken unsere nomadischen Fähigkeiten. Sich aus eigener Kraft bewegen, sich selbständig orientieren, die Umgebung lesen können und auf Fremde zugehen können. Vielleicht sind das ja die nomadischen Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert.

Wir sind nicht allein. Von Joseph Beuys zu Jean-Jacques Rousseau, von Vilém Flusser zu Jack Reacher, von Hermann Hesse zu Heinz Erhardt.23_Beuys_Larivoluzione-1

La rivoluzione siamo Noi, 1972, Lichtdruck/Polyesterfolie, 191 x 102 cm, © bpk / Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett / Elke Walford.

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